K-i-E® Priorisierungsprozess

Gemeinsam getragene Auswahl und Reihenfolge von Maßnahmen

Mit dem K-i-E Priorisierungsprozess wird die unternehmerische Kernfrage gemeinsam gelöst. Das Ziel der Priorisierung ist es, eine gemeinsam getragene Auswahl von Anforderungen in einem gegebenen Zeitrahmen zu finden. Dabei wird die unternehmerische Kernfrage gelöst: Welche Aufgaben werden mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen in einer gegebenen Zeit angepackt und bearbeitet.

Themen beliebiger Art werden in einer gemeinsam getragenen Priorisierung in eine Reihenfolge gebracht. Ein Standardpriorisierungsprozess, der unterschiedliche Bereiche zusammenbringt und vielfältige Themen von der Unternehmensentwicklung, den Business-Anforderungen und Prozessverbesserungen bis hin zu Tickets in der agilen Entwicklung gewichtet und ordnet.

Die Anforderungen werden typischerweise nach den Kriterien Wichtigkeit und Dringlichkeit priorisiert und in eine Ordnung gebracht. Die Entscheidungen werden in der Regel bereichsübergreifend in einem größeren Team von Verantwortlichen gefällt. Dabei muss der Widerspruch zwischen fachlichen Interessen und den Bedürfnissen des Gesamtunternehmens zusammengebracht und kommuniziert werden.



Die Verantwortlichen stehen vor der Aufgabe im Sowohl-als-Auch zu denken, zu bewerten und zu entscheiden. Es müssen die eigenen Bereichsbelange, die Belange der anderen sowie des gesamten Unternehmens Berücksichtigung finden.

Dazu benötigt man einen sicheren, praxisorientierten und vor allem transparenten und nachvollziehbaren Prozess mit einer klaren Bewertungsmethodik, die im Sinne der Gesamtorganisation ausgerichtet ist. Der Prozess muss flexibel und robust gegenüber Manipulation und gezielter Einflussnahme sein. Die Transparenz muss in einer durchgängigen, nachvollziehbaren und sicheren Dokumentation und Kommunikation gewährleistet werden.

In einer Organisation konkurrieren diverse Anforderungen aus den verschiedenen Bereichen um die begrenzten Ressourcen an Zeit, Budget, Kreativität, Fokus und Umsetzungskapazitäten.

Der K-i-E Priorisierungsprozess ist in drei Schritten organisiert. Zuerst wird ein gemeinsames Verständnis geschaffen, im Anschluss werden die einzelnen Anforderungen bewertet und im letzten Schritt wird die Priorisierung transparent committed. Für die Bewertung der Anforderungen dient die Business Importance, deren unternehmensspezifische Bedeutung sich an der Wichtigkeit und Dringlichkeit orientiert. Diese kann auch an anderen oder weiteren unternehmensspezifischen Belangen angelehnt sein. In allen Schritten kommt die K-i-E Skala zum Einsatz.

Für einen einfachen und transparenten Prozess wird die Business Importance bereits im Vorfeld und mit vorgelagerten Prozessschritten als Dimension von den Verantwortlichen sowie Prozess Ownern vergeben. Das Mitführen der Business Importance über die gesamte Prozess-Kette bringt die notwendige Transparenz. Die Anzahl der Merkmale kann variieren und sich auch über die Zeit ändern. Entscheidend ist, dass diese immer in eine einzige Kennzahl, die Business Importance, verdichtet werden.

Zur Erhöhung der Trennschärfe und Herstellung einer Reihenfolge innerhalb der Gruppen von Anforderungen kann ein weiterer Prozessschritt angefügt werden. Dies hat sich bei geringer Trennschärfe der Business Importance oder einer großen Anzahl von Anforderungen innerhalb einer Gruppe bewährt. Die Reihenfolge innerhalb einer Gruppe mit einer Business Importance wird mit Fibonacci hergestellt.

Der K-i-E Priorisierungsprozess vereint Business Tools zu einem funktionalen und klaren Prozess, der mit begrenztem Zeitaufwand eine sichere und gemeinsam getragene Priorisierung ermöglicht.


Referenz

„12 Priorisierungen von Anforderungen in der Unternehmensentwicklung statt vorher drei.“
Geschäftsführer und Leiter Unternehmensentwicklung

„15 Priorisierungen pro Meeting in 3 Stunden für ein Change-Projekt zur unternehmerischen Ausrichtung auf den Online-Kanal.“
Leiter eCommerce

„Nach sechs Monaten Stillstand in nur 2 Stunden erstmal eine priorisierte Liste von gemeinsam getragenen Maßnahmen.“
Kämmerei einer Großstadt